Spiegelei braten.

Ein gutes Spiegelei braucht keine starke Hitze. In einer beschichteten Pfanne wird das Eiweiß bei mittlerer bis niedriger Hitze gleichmäßig fest, während das Eigelb weich bleibt. Die rund vier Minuten sind ein Richtwert; entscheide am Schluss nach dem Eiweiß und deinem gewünschten Eigelb.

Ca. 4 Min. Garzeit Einfach 2 Portionen
Zur Anleitung
Ein Spiegelei mit gelbem Eigelb, festem Eiweiß und gebräuntem Rand in einer Pfanne

Schritt für Schritt zum Lieblingsei.

Ein Ei wird zur Vorbereitung in eine kleine Schüssel aufgeschlagen

1. Eier einzeln aufschlagen

Jedes Ei vorsichtig in eine kleine Schüssel schlagen, ohne das Eigelb zu verletzen. So lassen sich auch kleine Schalenstücke leicht entfernen.

Butter schmilzt in einer dunklen Pfanne vor dem Braten

2. Butter sanft schmelzen

Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erwärmen. Butter darin schmelzen lassen, bis sie leicht schäumt, aber noch nicht braun wird.

Ein Spiegelei in der Pfanne zeigt festes Eiweiß um ein gelbes Eigelb

3. Eier in die Pfanne gleiten lassen

Eier aus den Schüsseln dicht über der Pfanne hineingleiten lassen. Beide nebeneinander bei mittlerer bis niedriger Hitze ungefähr vier Minuten braten, bis das Eiweiß auch direkt am Eigelb nicht mehr durchsichtig ist.

Ein mit Pfeffer bestreutes Spiegelei liegt in einer dunklen Pfanne

4. Würzen und herausheben

Bei Bedarf noch kurz weitergaren, bis das Eigelb die gewünschte Festigkeit hat. Mit einem breiten Pfannenwender herausheben, salzen, pfeffern und nach Wunsch Schnittlauch darüberstreuen.

Die Garzeiten sind Richtwerte. Eiergröße, Ausgangstemperatur und Herd beeinflussen das Ergebnis. Achte auch auf die beschriebene Konsistenz.

Kleine Tipps. Bessere Eier.

Für einen zarten Rand

Bleibe bei moderater Hitze. Bräunt der Rand, bevor das obere Eiweiß fest ist, die Temperatur reduzieren und kurz einen Deckel auflegen.

Für mehr Knusper

Mit etwas mehr Öl und etwas höherer Hitze wird der Rand kräftiger. Beobachte die Unterseite, damit sie nicht verbrennt.

Eigelb ganz fest

Für ein vollständig durchgegartes Spiegelei kurz zugedeckt weiterbraten oder vorsichtig wenden und auch auf der zweiten Seite garen.

Gut zu wissen: Ein flüssiger oder cremiger Dotter ist nicht vollständig durchgegart. Für Schwangere, kleine Kinder, ältere oder immungeschwächte Menschen Eier vollständig durchgaren, bis Eiweiß und Eigelb fest sind. Hände und Geräte nach Kontakt mit rohem Ei reinigen. Hinweise des BfR

Diese Helfer machen’s leichter.

Illustration von Butter, die in einer kleinen Pfanne schmilztAnzeige

Eine kleine Pfanne

Für ein Omelett aus zwei Eiern ist eine Pfanne mit etwa 20 bis 24 cm Durchmesser praktisch. Vergleiche Herdkompatibilität, Pflegehinweise und Beschichtung; für Frittata muss auch der Griff ofenfest sein.

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Ein weicher Pfannenwender

Eine dünne, abgerundete Kante hilft beim Falten von Omeletts und beim Schieben von Rührei. Wähle ein Material, das zur Pfannenoberfläche passt, und beachte die Temperaturgrenze des Herstellers.

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Noch gut zu wissen.

Antworten für deine Zubereitung.

Warum klebt mein Spiegelei an?+

Häufig ist die Beschichtung beschädigt, es fehlt Fett oder das Ei wurde zu früh bewegt. Nutze eine intakte Pfanne, verteile das Fett und lass die Unterseite zunächst in Ruhe fest werden.

Muss ich ein Spiegelei wenden?+

Nein. Klassisch wird es nur auf einer Seite gebraten. Wenden hilft, wenn du auch das Eigelb stärker garen möchtest; ein Deckel gart die Oberseite ebenfalls schneller.

Wann würze ich das Spiegelei?+

Am einfachsten direkt vor dem Servieren. So kannst du Salz und Pfeffer gleichmäßig verteilen und das Eigelb bleibt optisch schön.